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Gerechte unter den Völkern 2026 (5)

Gerechte unter den Völkern 2026 (5)

Bildunterschrift zu grüberyad: Propst Heinrich Grüber. Foto:https://www.yadvashem.org

Heinrich Grüber- Gerechter unter den Völkern aus dem KZ Dachau

von Klemens Hogen-Ostlender

Der Staat Israel hat 1953 den Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ für Menschen geschaffen, die unter Einsatz ihres Lebens Juden vor der Verfolgung durch Nationalsozialisten gerettet haben. Die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat auch ehemalige Häftlinge aus dem Konzentrationslager Dachau auf diese Weise ausgezeichnet – nicht nur Männer aus dem Priesterblock, sondern auch Gefangene beiderlei Geschlechts aus der großen Zahl der Laien, die im KZ eingekerkert waren. Geehrte bekommen eine Plakette mit einem hebräischen Zitat. Es lautet in der Übersetzung „Wer immer ein Menschenleben rettet, hat damit gleichsam eine ganze Welt gerettet.“ Gerechte unter den Völkern erhalten in Anerkennung für ihre Taten außerdem die israelische Ehrenbürgerschaft und wenn sie verstorben sind, auch die Staatsangehörigkeit im Gedenken. Bis zum Jahr 2025 haben 28.486 Menschen aus 51 Ländern diese Ehrung erhalten, darunter 659 Deutsche und 115 Österreicher. Wir stellen ehemalige Dachauer Häftlinge in loser Folge hier vor.

Heinrich Grübers wechselvoller Lebensweg

Der 1891 in Stolberg bei Aachen geborene Heinrich Grüber woll­te zu­nächst in die be­ruf­li­chen Fuß­stap­fen des Va­ters tre­ten, der Lehrer war, und stu­dier­te Phi­lo­so­phie, Ge­schich­te und evan­ge­li­sche Theo­lo­gie in Bonn, Ber­lin und Ut­recht. Er ent­schloss sich dann aber zum Pfarr­dienst und leg­te Os­tern 1914 am rhei­ni­schen Kon­sis­to­ri­um in Ko­blenz das ers­te theo­lo­gi­sche Ex­amen ab. Es folg­te ei­ne kur­ze Zeit als Vi­kar in Wup­per­tal im Dienst der rhei­ni­schen Pas­to­ral­hilfs­ge­sell­schaft. Im Ersten Weltkrieg kämpfte Heinrich Grüber vom Januar 1915 bis zum Frühjahr 1918 als Artillerist, absolvierte dann einen Lehrgang zum Militärpfarrer und war nach Kriegsende 1918/19 kurz als Hilfs­pre­di­ger in Stol­berg tätig. Dann absol­vier­te er das Ber­li­ner Dom­kan­di­da­ten­stift, ehe er 1920 sei­ne ers­te Pfarr­stel­le in Dort­mund-Bra­ckel er­hielt.

Als Staatssekretär im Gespräch

Noch ein­mal zog es ihn in die rhei­ni­sche Hei­mat, als er 1925 die Stel­le als Er­zie­hungs­lei­ter in der Rettungsanstalt Düsselthal für Waisen- und Straßenkinder in einem Stadtteil von Düsseldorf an­trat. Mit sei­nen mo­der­nen Kon­zep­ten ver­moch­te er sich nicht ge­gen den lei­ten­den An­stalts­pfar­rer durch­zu­set­zen, und so wech­sel­te er be­reits 1926 nach Bran­den­burg, nun­mehr als Di­rek­tor des Er­zie­hungs­heims Wald­hof in Tem­plin. Heinrich Grüber wurde Mitglied des Nationalen Clubs, einer Vereinigung der Nationalen Rechten mit Kontakt zum Frontsoldatenbund „Stahlhelm“. Nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler war er kurz sogar als Staatssekretär im Reicharbeitsministerium im Gespräch. Noch 1933 wandte sich Grüber aber gegen die nun offen erkennbare nationalsozialistische Diktatur und schloss sich dem Pfarrernotbund an, aus dem später die Bekennende Kirche hervorging

Gründung des Büros Grüber

1937 wurde Grüber aus nicht mehr nachvollziehbarem Grund erstmals von der Gestapo verhaftet. Als Seelsorger auch der evangelischen Niederländer in Berlin war er aus ihren Kreisen immer wieder um Hilfe bei der Auswanderung für Menschen, die vom jüdischen Glauben zum evangelischen konvertiert waren, gebeten worden. So wurde ihm die Not vor allem der Christen jüdischer Herkunft deutlich, für die er sich sowohl bei den Behörden als auch in der eigenen Kirche einsetzte. Die offiziellen evangelischen Landeskirchen versagten ihren als Juden verfolgten Mitgliedern fast jede Hilfe und das, obwohl etwa vier Fünftel der „nichtarischen christlichen Deutschen“ Protestanten waren. Der Pastor entschloss sich schließlich, das „Büro Grüber“ zu gründen, einer Einrichtung mit staatlicher Anerkennung als Organisation zur Förderung der Auswanderung als „Hilfsstelle für nichtarische Christen“. Die meisten ihrer Mitarbeiter wurden selbst wegen ihrer Herkunft aus dem Judentum verfolgt.

Einsatz für verfolgte Juden

Nicht nur während des im gesamten Deutschen Reich von den Nationalsozialisten organisierten Novemberpogroms von 1938, sondern auch in den Wochen und Monaten danach, flohen Juden zu den Grübers ins Pfarrhaus. Der Pastor berichtete später: „Ich versuchte … jene gehetzten Menschen, die bei uns anklopften, irgendwo unterzubringen ... Menschen, die sich nicht trauten, in ihren Wohnungen zu bleiben. Sie wurden von uns vorwiegend in den Laubenkolonien im Norden und Osten von Kaulsdorf versteckt". Andere Juden wurden verhaftet und nur wieder freigelassen, wenn sie sich bereit erklärten, Deutschland umgehend zu verlassen. Daher wurde die Beschaffung von Visa die Hauptaufgabe des Büros Grüber. Nach der staatlichen Anerkennung des Büros erhielt sein Leiter mehrmals Ausreisevisa in die Niederlande und Großbritannien, um dort für die Aufnahme deutscher Flüchtlinge zu werben.

Was Adolf Eichmann nicht verstehen konnte

Ab September 1939 unterstand das Büro Grüber der Aufsicht von Adolf Eichmann. Als Grüber 1961 als einziger deutscher Zeuge im Jerusalemer Prozess gegen den Mann aussagte, der die Ermordung von schätzungsweise sechs Millionen Menschen organisiert hatte, erwähnte er auch, dass der Obersturmbannführer die Beweggründe für sein Handeln nicht verstehen konnte: „In einer Besprechung über Auswanderung fragte Eichmann: „Erklären Sie mir den Grund, warum Sie sich für diese Juden einsetzen. Sie haben keine jüdische Verwandtschaft. Sie haben es nicht nötig, für diese Menschen einzutreten. Niemand wird es Ihnen danken! Ich begreife nicht, warum Sie es tun!“ Grüber antwortete: „Sie kennen die Straße von Jerusalem nach Jericho. Auf dieser Straße lag einmal ein überfallener und ausgeplünderter Jude. Ein Mann, der durch Rasse und Religion von ihm getrennt war, ein Samariter, kam und half ihm. Der Herr, auf dessen Befehle ich allein höre, sagt mir: Gehe du hin und tue desgleichen“.

Protest bei Hermann Göring

1939/40 ließ das NS-Regime Juden aus Österreich und aus der Gegend von Stettin ins besetzte Polen deportieren, darunter auch zum Christentum konvertierte. Grüber protestierte dagegen bei jeder höheren Dienststelle bis hinauf zum preußischen Ministerpräsidenten Hermann Göring. Der verbot daraufhin zunächst weitere Deportationen aus Preußen. Ende 1940 wurden tausende deutsche Juden ins Internierungslager Gurs im unbesetzten Frankreich deportiert, in den Machtbereich des Vichy-Regimes. Heinrich Grüber wollte die Verschleppten dort aufsuchen, wurde aber am 19. Dezember 1940 kurz vor seiner Abreise von der Gestapo verhaftet. Seit 1938 hatte er, soweit es nach Unterlagen des Büros rekonstruierbar ist, 1.138 zum Christentum übergetretenen Juden, deren Ehegatten und Nachkommen Visa ins Ausland verschafft. Nun wurde das Büro aufgelöst und die meisten Mitarbeiter ebenfalls verhaftet.

Leidenszeit im KZ

Am 21. Dezember 1940 kam Heinrich Grüber zunächst ins KZ Sachsenhausen, am 10. Oktober 1941 dann in den Priesterblock des KZ Dachau. Be­ein­druckt zeig­te er sich von der La­ger­dis­zi­plin vor al­lem der ge­fan­ge­nen Kom­mu­nis­ten. Er wurde in Dachau Blockältester, eine Häftlingskategorie, die die SS als Aufseher über Mitgefangene einsetzte. Einmal schlugen zwei Wärter ihn in Dachau so brutal, dass er alle Zähne verlor. Im Au­gust 1942 musste er un­mit­tel­bar er­le­ben, wie Wer­ner Syl­ten, sein frü­he­rer Stell­ver­tre­ter im Bü­ro, in ei­nem „In­va­li­den­trans­port" zur Ver­nich­tungs­stät­te Schloss Hart­heim bei Linz gebracht wur­de, wo er dann in der Gaskammer starb. Grüber erlitt außerdem mehrere Herzinfarkte und wurde nur Dank des Einflusses seines Schwagers, eines Industriellen, am 21. Juni 1943 entlassen. Er übernahm unter strengen Auflagen wieder seine Pfarrstelle in Kaulsdorf und berichtete in geschlossenen Veranstaltungen der Bekennenden Kirche ihren Anhängern von seinen Erfahrungen in den Konzentrationslagern. Am 22. April 1945 sammelte Heinrich Grüber Unerschrockene um sich, die Gruppe zog der einmarschierenden Roten Armee mit weißen Fahnen entgegenzugehen, um Blutvergießen zu verhindern.

Berufung zum Propst

Während der massenhaften Vergewaltigungen durch sowjetische Soldaten in folgenden Wochen und Monaten half Heinrich Grüber, Frauen und Mädchen sich zu verstecken. Nach einer kurzen Amtszeit als Bürgermeister des jetzt im Ostteil Berlins unter sowjetischer Verwaltung stehenden Kaulsdorf wurde er im neuen Magistrat stellvertretender Leiter des Beirats für Kirchenfragen. Grüber eröffnete wieder sein altes Büro, jetzt, um heimkehrenden Deportierten und anderen Opfern des NS-Regimes zu helfen. Im Sommer gelangte er als Propst der Kirchen St. Marien und St. Nikolai im Ostsektor in eine leitende Position in den neu aufzubauenden Kirchenorganen. Aus seinem Büro wurde die Evangelische Hilfestelle für ehemals Rasseverfolgte.

Zwischen Ost und West

Mit seinen Kontakten auch zu kommunistischen ehemaligen KZ-Häftlingen versuchte Grüber ab 1949 als Generalbevollmächtigter des Rates der EKD bei der Regierung der DDR, die zunehmende Unterdrückung der Kirche wenigstens abzumildern.  Als der staatliche Kirchensteuereinzug 1956 in der DDR abgeschafft wurde, wies der Propst in der Tageszeitung „Neue Zeit“ der Ost-CDU auf die Notwendigkeit der Steuern für die Kirche hin. 1957 wandelte Heinrich Grüber die Hilfsstelle für ehemals Rasseverfolgte in eine Stiftung um, die seither ihre baulichen Einrichtungen und Heimangebote ausgeweitet hat, um dem steigenden Bedarf an Wohnheimplätzen, Fürsorge und Pflege von oft verarmten ehemals Verfolgten gerecht werden zu können. Im Wes­ten kri­ti­sier­te man in jener Zeit Grübers Be­reit­schaft, kom­mu­nis­ti­sche Po­si­tio­nen wie­der­zu­ge­ben. Nun zeig­te sich erneut wie 1938/ 1939 seine für vie­le ir­ri­tie­ren­de Ten­denz, sich aus tak­ti­schen Mo­ti­ven her­aus der sprach­li­chen Dik­ti­on der je­wei­li­gen Macht­ha­ber an­zu­pas­sen. Durch politische Predigten fiel Grüber der DDR-Regierung wiederholt unangenehm auf. 1958 ließ sie ihn endgültig fallen. Nach dem Mauerbau 1961 durfte er aus Westberlin nicht mehr einreisen, so dass er seine Aufgabe als Propst nicht mehr erfüllen konnte.

Ehrungen

Im Westen Berlins und auf seinen zahlreichen Reisen setzte Heinrich Grüber sich weiter für die christlich-jüdische Verständigung ein. Er predigte gegen den Rüstungswettlauf und den Kalten Krieg und war Gründungs- und Kuratoriumsmitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Aus seinen zahlreichen Ehrungen ragen folgende heraus: 1964 erhielt er von Yad Yashem die Anerkennung als Gerechter unter den Völkern. 1965 wurde ihm die Carl-von-Ossietzky-Medaille verliehen. Seit 1966 war er Ehrenpräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. 1965 eröffnete die Stiftung Evangelische Hilfsstelle für ehemals Rasseverfolgte auf ihrem Zehlendorfer Gelände ein Krankenhaus und Pflegeheim namens Margarete-Grüber-Haus. Grüber veröffentlichte 1968 seine Memoiren „Erinnerungen aus sieben Jahrzehnten“. 1970 erhielt er die Ehrenbürgerwürde von Berlin. Heinrich Grüber starb 1975 in Berlin an Herzversagen und wurde in einem Ehrengrab auf dem Evangelischen Friedhof der Domkirchengemeinde in der Müllerstraße beerdigt. Seine Frau Margarete führte bis zu ihrem Tode 1986 die Stiftung weiter.

 

Weitere bisher veröffentlichte Biografien von Gerechten unter den Völkern, die Häftlinge im KZ Dachau waren: Link

Gerechte unter den Völkern 2026 (4) Liste

Gerechte unter den Völkern 2026 (4) Liste

Foto: Gerechtengarten: Auf dem Gelände von Yad Vashem erinnern Bäume an Menschen, die als Gerechte unter den Völkern gewürdigt wurden. Foto: proesi at German Wikipedia, CC-AS 2.0

73 Gerechte unter den Völkern waren Häftlinge in Dachau

von Klemens Hogen-Ostlender

Yad Vashem („Ein Denkmal und ein Name“) ist die Bezeichnung der israelischen Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem. Das bezieht sich auf den fünften Vers im 56. Kapitel im Buch des Propheten Jesaja: „Ich werde ihnen in meinem Haus und in meinen Mauern einen Namen geben, der besser ist als Söhne und Töchter, einen ewigen Namen der nicht vergehen wird“. Yad Vashem will die Erinnerung an die Opfer der Judenvernichtung durch die Nationalsozialisten bewahren und den Namen derer bewahren, deren Familien völlig ausgelöscht wurden.

Menschen, die unter Einsatz ihres Lebens Juden gerettet oder dies versucht haben, werden vom Staat Israel seit 1953 mit dem Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ ausgezeichnet. Bis zum Stichtag 1. Januar 2024 haben 28.707 Männer und Frauen diese Ehrung erhalten. Seit Beginn des Jahres 2026 stellen wir Gerechte unter den Völkern vor, die Häftlinge im Konzentrationslager Dachau waren, und werden dies beispielhaft auch weiter tun. Nach der Auswertung der Datenbank von Yad Vashem steht fest, dass insgesamt 73 ehemalige Gefangene aus Dachau als Gerechte unter den Völkern geehrt wurden. Über viele gibt es ausführliche Informationen, über manche aber auch kaum Angaben. Dies ist die alphabetische Liste der Geehrten. Nur Menschen sind verzeichnet, die selbst in Dachau eingekerkert waren, nicht aber Familienangehörige oder Freunde, die ihnen halfen, der Verhaftung aber entgingen.

 

Gerechte unter den Völkern, die im KZ Dachau inhaftiert waren nach ihren Nationalitäten: 

Niederlande 38

Frankreich     9

Deutschland  9

Polen             7

Italien            3

Belgien          3

Litauen          2

Kroatien        1

Tschechien    1

 

= gestorben in Dachau

Bellekom, Paulus, Niederlande

Bemmelen, van, Gijsbertus, Niederlande

Blazer, Louise, Frankreich

Boeltjes, Johan, Niederlande

Boonstra, Dirk, Niederlande

Bruinsma, Ate, Niederlande

Budynski, Wladislaw, Polen

Buuren, van, Dirk, Niederlande

Castermans, Marie-Antoinette, Belgien

Cazala, Roger, Frankreich

Dijl, van, Willem Pieter, Niederlande

Dincq, Pierre, Belgien 1)

Douce, René, Frankreich

Druine, François, Belgien

Elburg, van, Jan, Niederlande

Elk, van, Frederik Jan, Niederlande

Erkens, Jan Willem, Niederlande

Ernst, Camille, Frankreich

Fleischeuer, Jan Gerard, Niederlande

Gerritsen, Hendrika, Niederlande

Seliger P. Girotti, Giuseppe, Italien

Groothand, Maria, Niederlande 2)

Groothand, Johanna, Niederlande   2)

Groothard, Hendrike, Niederlande 2)

Grüber, Heinrich, Deutschland

Heide, van der, Jan, Niederlande 

Herden, Herbert, Deutschland

Hermsen, Elisabeth, Niederlande

Horvat, Pavao, Kroatien

Hurst, ter, Gerrit Hendrikus, Niederlande

Jonker, Marinus Engelbertis, Niederlande

Kalina, Antonin, Tschechien

Kanis, Jan, Niederlande

Kielbasinski, Stanislaw, Polen

Klein, Jan Kasper, Niederlande

Kondratowicz, Stefan, Polen

Koops, Henri, Niederlande

Kosibowicz, Tadeusz, Polen

Krop, Frédéric, Niederlande

Langbein, Hermann, Deutschland

Lebeau, Joris Johannes,  Niederlande

Lemaire, Jean Sévérain, Frankreich

Linde, van der, Johanna, Niederlande

Lingens, Ella, Deutschland

List, Heinrich, Deutschland

Lodeizen, Willem, Niederlande

Margasinska, Krystina, Polen

Marrone, Calogero, Italien

Michelet, Edmond, Frankreich

Mudde-van der Beek, Adriana Johanna, Niederlande

Mulder, Roelf, Niederlande

Nieuwenhuis, Johanna, Niederlande

Nijhof, Hendrik Simon, Niederlande

Nolthenius, Hugo, Niederlande

Noorloos, Jan, Niederlande

Palatucci, Giovanni, Italien

Piguet, Gabriel, Frankreich

Pollatz, Manfred, Niederlande

Reck-Malleczewen, Friedrich Percyval, Deutschland

Salome, Michiel, Niederlande

Schoonderbeek, Hendrika, Niederlande 2)

Sietsma, Hein, Niederlande

Simaite, Ona, Litauen

Sylten, Werner, Deutschland

Szelagowski, Kazimierz, Polen

Tauzin, René, Frankreich

Terruwe, Jan, Niederlande

Tyrillo, Grzegorz, Litauen

Vigoureux, Georges, Frankreich

Vis, Joseph, Niederlande

Weiler, Eugen, Deutschland

Wijnen, Nicolaas, Niederlande

Wörl, Ludwig, Deutschland

Zadarnowski, Stefan, Polen

 

Fußnoten:

1) 21.5.1945 als Patient im bereits befreiten Lager an den Folgen der Haft

2) Diese drei Frauen waren Schwestern und wurden zusammen verhaftet

 

Weitere bisher veröffentlichte Biografien von Gerechten unter den Völkern, die Häftlinge im KZ Dachau waren: Link

Verein Selige Märtyrer von Dachau e. V.

 



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